Bewusstsein schaffen

Umweltbildung im Günztal

Die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung ermöglichen es uns die Inhalte, welche in unserer täglichen Projektarbeit nur eine kleine Zielgruppe erreichen, in die Öffentlichkeit zu tragen und somit ein breites Publikum für den Naturschutz zu begeistern. Unsere Umweltbildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen legt dabei den Grundstein für einen wertschätzenden Umgang mit der Natur.

Das Logo des Qualitätsnetzwerks Bayern für Umweltbildung.
Wir sind Mitglied des Qualitätsnetzwerks Bayern

Projektzeitraum: seit 2000 fortlaufend

Partner: Qualitätsnetzwerk Bayern

Kooperation: verschiedene freie Umweltbildner*innen

Fakten

Ziele & Aufgaben

Botschafter*innen der Natur

Wir schaffen Bewusstsein für die Relevanz des Günztals und seiner einzigartigen Arten- und Pflanzenwelt. In Veranstaltungen, Schulprojekten und Öffentlichkeitsarbeit teilen wir unsere Wertschätzung für die Natur vor unserer Haustür. Wir wollen eine Stimme für das Günztal sein.

Angebot

Umweltbildungs-Module

Landschaftsarchitekt: Der Biber

Insektenlebensraum Flussaue.
Nicht nur der Mensch hat die Fähigkeit, die Flussauen von Grund auf umzugestalten. Der Biber schafft für Insekten wichtige Lebensräume durch Überschwemmungsgebiete und Totholz. Doch es gibt noch viel mehr zu erfahren, über den Gefährten mit den erstaunlichen Kräften!

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Die Hecke.
Woher kommt eigentlich das alte Allgäuer Wort „Haag“ für Zaun? Lasst uns gemeinsam herausfinden, wofür und für wen die Hecke sonst noch alles gut ist und wer sich alles darin versteckt! Gemeinsam gehen wir auf die Suche nach großen und kleinen Bewohnern der Hecke und entdecken spielerisch die Zusammenhänge in der Natur.

Ein Kind ist zwischen zwei Hecken kaum zu erkennen.

Insekten auf der Wiese.
Wie viele Farben hat eine Wiese? Und wie viele Farben haben deren Bewohner? Wie sieht die Biene die Farben? Wir wollen den Lebensraum Wiese einmal genauer betrachten und mit Becherlupen und bunten Landart-Aktionen viel Neues erfahren!

Eine Hummel steckt halb in einer herabhängenden Blüte.

Lebensraum Günz.
Wusstet ihr, dass Libellen – diese schillernden Luftakrobaten – den größten Teil ihres Lebens unter Wasser verbringen? Wusstet ihr, dass es kunstschaffende Insekten in der Günz gibt? Mit Flussfernrohr und Kescher ausgestattet lüften wir noch mehr Günzgeheimnisse!

Ein Kind schaut durch eine Becherlupe.

Insekten im Wald.
Wer kann einen riesigen Baum zu Fall bringen und ihn mit seinen Kollegen auch noch zersetzen? Wer hält den ganzen Wald gesund, verteilt Samen und beseitigt den Müll? Genau: es sind ganz kleine Lebenswesen – Insekten! Mit lustigen und meditativen Spielen wollen wir dem Wald ganz nahekommen.

Der moosbewachsene Stamm einer alten Eiche ist von unten zu sehen.

Ergebnisse

Umweltbildung Bayern

Seit 2009 tragen wir das Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (seit 2025 Qualitätsnetzwerk BNE genannt). So tragen wir mit unseren vielseitigen Veranstaltungen, Exkursionen und Umweltbildungsprogrammen dazu bei, die Themen Umwelt- und Klimaschutz in der Gesellschaft zu verankern und hoffen mit unseren Angeboten Bewusstsein zu schaffen und in der Folge zum Handeln und Anpacken zu aktivieren.

Team

Unsere Umweltbildner*innen

Sie suchen für Schule, Kindergarten oder Freizeitgruppe ein interessantes Naturbildungsprogramm? Unser erfahrenes Team an Umweltbildner*innen kommt gerne an Ihre Schulen und Kindergärten, um gemeinsam mit den Kindern spannende und lehrreiche Stunden in der Natur zu erleben.

Gerne beraten wir Sie vorab zu unseren aktuellen Angeboten oder lassen Ihnen ausführliches Infomaterial zukommen.

Das Team der Umweltbildung der Stiftung Kulturlandschaft Günztal steht aufgereiht vor der Günz.
Von links nach rechts: Alexandra Baur, Marie Looße, Ruth Beckmann, Werner Schlauch, Julia Sing

Gut zu wissen

Organisatorisches

Preise

Es wird ein Unkostenbeitrag von mindestens 3 € pro Kind erhoben.

Sie kennen einen schönen Platz in der Nähe Ihrer Schule? Gerne kommen wir dorthin, um den Kindern heimatbezogenes Lernen zu ermöglichen.

Die Aktionen dauern im Normalfall 2 Stunden. Bei Bedarf können die Zeiten aber natürlich auch angepasst werden.

Grundsätzlich können die Aktionen der Stiftung bei jedem Wetter durchgeführt werden (außer Sturm, Gewitter, Hochwasser). Es kann mit der durchführenden Umweltbildungskraft aber auch ein Ausweichtermin vereinbart werden.

Die Naturpädagogen der Stiftung bringen alles Notwendige für die Umweltbildungsaktion mit. Wichtig ist es für die Kinder jedoch, dem Wetter angepasste Kleidung (Sonnen- bzw. Regenschutz) und geeignetes Schuhwerk zu tragen. Bei heißem Wetter ist auch eine Kleinigkeit zu Trinken unerlässlich.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin

Alexandra Baur 
Projektmanagerin Umweltbildung
Tel.: 08332 790537
Mobil: +49 170 8726105
E-Mail: umweltbildung@guenztal.de