Partner-Projekte

Fördern Sie Regionalität

Das Günztal ist nicht nur Heimat und Regenerationsquelle für uns alle. Es ist auch eine Kulturlandschaft mit unterschätzten Möglichkeiten. Außer der Haltung von Milchvieh, gedeihen hier auch wertvolle, in Vergessenheit geratene Kulturschätze wie beispielsweise alte Getreidesorten. Unter anderem in Zusammenarbeit mit der Ökomodellregion Günztal haben wir einige dieser Schätze wieder zurück ins Günztal geholt und möchten Sie einladen diese näher kennenzulernen oder im besten Fall sogar zu unterstützen. Denn um einen Beitrag zu mehr Vielfalt im Günztal zu leisten, gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten und nicht jede oder jeder möchte Hecken flanzen, Nisthügel pflegen oder Fördermitglied werden.

Ein Feld mit alten Getreidesorten und Kornblumen.
Im Günztal werden alten Getreidesorten vermehrt und wieder in Nutzung gebracht.

Erhalt einer alten Nutztierrasse

Günztal Weiderind

Günztal Weiderind ist eines der beispielhaftesten Projekte für unseren kooperativen Ansatz in der täglichen Naturschutzarbeit. Ohne die gute Zusammenarbeit mit den aktuell fünf engagierten Weidebetrieben, die regionales Weidefleisch in Direktvermarktung anbieten, wäre es uns nicht möglich Naturschutz und Landwirtschaft gemeinsam zu denken und vor allem umzusetzen. Ein Projekt mit enormem Potential für den Erhalt der Biodiversität.

Mit der Initiative Günztal-Weiderind unterstützen Sie also nicht nur den Erhalt einer bedrohten, ursprünglichen und heimischen Nutztierasse. Sie setzen sich damit auch für eine naturschutzorientierte Landwirtschaft in Form einer naturnahen Weidewirtschaft ein, welche ein ideales Rückgrat für den Biotopverbund im Günztal darstellt und ermöglichen den Günztal-Weiderind Bauern ein Auskommen.

Die Rinder wachsen mit viel Platz und frischer Luft auf der Weide ganz naturnah auf und dürfen ihre Hörner behalten. Zu fressen gibt’s im Sommer Gras und Kräuter auf der Weide und im Winter Heu im Stall. Kurze Transportwege, eine stressfreie Schlachtung und sorgfältige Fleischreifung sind die Garantie für höchste Qualität. Die Weiterverarbeitung erfolgt mit handwerklichem Können und ohne künstliche Zusätze.

Das Fleisch genügt höchsten Ansprüchen. Es ist zart, von feinem Geschmack und verfügt über eine optimale Fettmarmorierung. Das Original Braunvieh ist von Slow Food Deutschland in die „Arche des Geschmacks“ aufgenommen worden.

Auf der Projekt-Webseite erfahren Sie alles über die schönen Rinder, die engagierten Betriebe und wo Sie das Fleisch erhalten.

Link zur Projektseite
www.guenztal-weiderind.de

Erhalt einer alten Getreidesorte

Allgäuer Landsorten

Allgäuer Landsorten ist eine Initiative der Stiftung Kulturlandschaft Günztal, der Öko-Modellregion Günztal und Allgäuer Bio-Landwirten, -Müller und -Bäckern zum Erhalt ursprünglicher Getreidesorten aus der Region.

Doch der Weg der alten Getreidesorten zurück auf unsere Teller war lang: Auf der Suche nach regionaler Vielfalt in der Landwirtschaft und ursprünglichem Geschmack mit Tradition, wurden in einem Saatgutarchiv alte Kultursorten aus dem Allgäu wiederentdeckt. Diese alten Sorten sind seit Jahrzehnten an das regionale Klima und die Böden angepasst. Sie bergen somit ein großes genetisches Potenzial, welches sie unter anderemresillienter für klimatische Veränderungen macht. 

Mit einer Handvoll Getreidekörnern starteten wir 2018 mit dem Wiederanbau von vier alten Sorten auf heimischen Feldern. Mit Erfolg. Und so übergaben wir das Projekt 2020in die Hände der Ökomodellregion Günztal zur Ausarbeitung einer regionalen Wertschöpfungskette und zur weiteren Betreuung.

Auf der Projekt-Webseite erfahren Sie alles über die Initiative und wo sie Produkte aus den Allgäuer Landsorten erhalten.

Link zur Projektwebseite:
www.allgaeuer-landsorten.de

 

Regionale, solidarische Landwirtschaft

SoLawi Markt Rettenbach

Auch hier heißt es „Vielfalt auf dem Acker, ist Vielfalt auf dem Teller“. Denn die SoLawi Markt Rettenbach ist ein Bioland zertifizierter Betrieb und arbeitet somit 100 % biologisch. Das ist nicht nur gut für den Genuss der regionalen Feldfrüchte, sondern auch für die Natur. Durch den Anbau der vielen verschiedenen Sorten auf kleinem Raum entsteht zusätzlich mehr Blühvielfalt.

Mitmachen kann man ganz einfach, indem man sich als Ernteteiler*in anmeldet. Wer möchte kann darüber hinaus aber auch bei der Ernte oder beim Beikraut jäten helfen.

Wir unterstützten die SoLawi Markt Rettenbach gemeinsam mit der Ökomodellregion Günztal in der Aufbau-Phase und begleiten fortlaufend über unsere Infokanäle.

Der Schafroth-Hof (so heißt die SoLawi Markt Rettenbach) ist außerdem auch einer der 5 Günztal-Weiderind Betriebe. Ein spannendes Vorbild und der lebendige Beweis dafür, dass regionale Landwirtschaft funktioniert.

Auf der Webseite erfahren Sie alles über die Initiative und wie Sie mitmachen können.

Link zur Projektwebseite:
www.schafroth-hof.de