Projekt Löffelkraut & Co. neu unter der Trägerschaft der Stiftung KulturLandschaft Günztal

Die aktive Projektarbeit zum Erhalt des Bayersichen Löffelkrauts läuft bereits seit mehreren  Jahren: Im Jahre 2010 als „Biodiversitätsprojekt“ durch die Regierung von Schwaben und von
2011 bis 2016 durch das Bundesumweltministerium aus dem „Bundesprogramm
Biologische Vielfalt“ gefördert. Die Projektarbeiten fanden anfangs unter der Trägerschaft des Bund Naturschutz statt. Seit diesem Jahr wird das Projekt „Löffelkraut & Co.“ unter dem Dach der Stiftung KulturLandschaft Günztal und in Zusammenarbeit mit den beiden Landschaftspflegeverbänden Ost- und Unterallgäu fortgesetzt. Als Förderer ist abermals die Regierung von Schwaben mit dabei.

Beim Bayerischen Löffelkraut handelt es sich um eine besondere Rarität: Die Pflanzenart
ist ein sogenannter „Endemit“, was bedeutet, dass das Verbreitungsgebiet der Art auf eine
nur sehr kleine Region beschränkt ist. Weltweit wächst das Bayerische Löffelkraut nur in
zwei voneinander getrennten Teilarealen: Ein Wuchsgebiet mit acht Standorten befindet sich
in Oberbayern, im Landkreis Ebersberg, das andere Vorkommen liegt im nördlichen Allgäu und umfasst 14 Wuchsorte.
Bei Endemiten kommt der jeweiligen Wuchsregion  eine besonders hohe Verantwortung beim Erhalt der Art zu, denn wenn die Art an den wenigen Standorte  verschwindet, bedeutet dies einen unwiederbringlichen weltweiten Verlust!

>>> mehr Infos zum Projekt

Blütendetail des Bayerischen Löffelkrauts (Cochlearia bavarica)

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