Eine stolze Bilanz !

Im Projektgebiet der „Westlichen Günz – Ottobeuren“ startete 1994 die Arbeit am Biotopverbund Günztal. Das Gebiet erstreckt sich auf 470 ha in der Talfläche zwischen der Umgehungsstraße Ottobeuren im Süden und dem Ortsrand Westerheim, der die nördliche Grenze bildet.

Hier wird das Ziel verfolgt, zwei großflächige, sogenannte „Kerngebiete“ für den Biotopverbund zu entwickeln. Unter dem Begriff „Kerngebiet“ verstehen wir großflächige Lebensräume, die den hier typischen Tier- und Pflanzenarten einen dauerhaften stabilen Lebensraum bieten. Diese sind durch Gewässerverbundsachsen verbunden.


Naturschutzgebiet Hundsmoor

Alles in Allem konnten wir nach über 20 Jahren Projektarbeit innerhalb der rund 245 ha großen Zielkulisse – Kerngebiete und Gewässer-Verbundachsen –  auf einer Fläche von 121 ha Biotopverbund-Ziele umsetzen. Das entspricht einer Umsetzungsquote von 49 %.

Unsere Erfolgreiche Arbeit ist deutlich zu erkennen: Die Westliche Günz hat heute ein fast durchgängiges Band an Uferstreifen. Diese Flächen befinden sich im Eigentum des Freistaat Bayern und stellen sicher, dass die Günz sich dauerhaft naturnah weiter entwickeln kann. Links und rechts von der Günz wurden Altwässer, Tümpel und Flachmulden neu angelegt, um den Gewässerreichtum der Auenlandschaft wieder herzustellen und damit Gelbbauchunke und Laubfrosch zu fördern.

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